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Welcher Motor passt zu meiner Bayliner – Außenborder oder Z-Antrieb?

Zwei Bayliner Modelle sind in der engeren Auswahl, die Sonderausstattung ist gewählt, jetzt fehlt nur noch der Mercury Motor. Aber was ist nun besser: Außenborder oder Z-Antrieb?.
 

Was sind die Unterschiede zwischen Außenbord- und Z-Antrieben?

Der erste Außenbordmotor wurde 1881 vom Franzosen Gustave Trouvé entwickelt, richtig populär wurde diese Antriebsart aber erst 30 Jahre später mit der Vorstellung eines Modells vom norwegisch-amerikanischen Erfinder Ole Evinrude. Früher noch als lautstarke Stinker verpönt, sind die modernen Mercury 4-Takt Außenbordmotoren mit

  • elektronischer Kraftstoffeinspritzung (EFI, Electronic Fuel Injection),
  • digitaler Gas- und Schaltungstechnik (DTS, Digital Throttle & Shift) sowie
  • zuverlässigen Katalysatorsystemen (ECT, Emission Control Technology)

heute längst Standard auf den Motorbooten von Bayliner.
 
Der Außenbordmotor gibt sein Drehmoment über eine Antriebswelle an ein schaltbares Getriebe ab, in dem die Propellerwelle gelagert ist. Im Gegensatz zu dieser, wie Wikipedia so schön sagt „konstruktiven Einheit“, besteht der Z-Antrieb aus zwei wesentlichen Bauteilen: dem Innenbordmotor und dem außen an der Spiegelplatte befestigten Antrieb. Beide sind über eine Welle miteinander verbunden, die vom Motor in Z-Form zum Propeller läuft. Die Idee dafür hatte 1948 der Amerikaner Charles Strang, die er in den folgenden Jahren mit seinem Kollegen Jim Wynne weiterentwickelte.
 

Bayliner International Overnight Series VR5 Cuddy 06

Bayliner Bowrider VR5 mit Mercury Außenborder


 

Typische Merkmale von Außenbordern und Z-Antrieben

Bayliners Haus- und Hoflieferant für zuverlässige Motoren und Antriebe ist Mercury Marine. Kein Wunder, gehören beide Unternehmen doch zu der US-amerikanischen Brunswick Corporation. Technisch gesehen bewegen sich sowohl die Mercury Außenborder als auch die MerCruiser Z-Antriebe auf Augenhöhe. Dennoch bieten beide Antriebsarten für unterschiedliche Bootstypen und Einsatzzwecke gewisse Vorteile, zum Beispiel in Bezug auf Gewicht, Abmessung, Kraftstoffverbrauch, Schalldruck, Beschleunigung oder Leistung.
 
Generell sind Außenbordmotoren aufgrund der kompakten Bauweise leichter als die zweiteiligen Z-Antriebe. Außerdem lassen sich Motor und Antrieb für Wartungszwecke besser erreichen und es gibt ein vielfältiges Angebot in allen Leistungsklassen. Z-Antriebe zeichnen sich insbesondere durch ein einfaches Manövrierverhalten sowie eine bessere Nutzung des Heckbereichs aus.
 
Auch wenn der Außenborder an einem Bracket hängt und so ein Großteil der Badeplattform erhalten bleibt, ist diese bei der Variante mit Innenborder und Z-Antrieb durchgängig begehbar und für manches Auge in Bezug auf das ganzheitliche Bootsdesign einfach schöner. Und der Bravo Three Duoprop-Antrieb sorgt mit seinen doppelten, gegenläufigen Propellern für exzellente Lenkkontrolle im Hafen sowie unglaubliche Performance auf dem Wasser.
 

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Bayliner Bowrider VR5 mit MerCruiser Z-Antrieb


 

Welcher Motor passt zu meiner Bayliner?

Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine Übersicht von Mercury Außenbordmotoren (ob, outboard) und MerCruiser Innenbordmotoren mit Z-Antrieb (io, inboard-outboard), die für die verschiedenen Serien ab Werk als Standard oder Option vorgesehen sind.
 
Demnach sind sowohl die Boote der Bayliner Center Console Serie als auch die der Element E Serie mit Mercury Außenbordmotoren erhältlich. Die Cuddy Serie wird dagegen mit Z-Antrieben bestückt, bis auf eine Ausnahme. Sämtliche Modelle der Bayliner VR Serie, ob Bowrider oder Cuddy, können wir Ihnen mit beiden Antriebsarten anbieten. Gerne unterstützen und beraten wir von Boote Pfister Sie bei der Auswahl des passenden Motors.
 

Übersicht Mercury Motoren

Übersicht Mercury Außenbordmotoren und MerCruiser Z-Antriebe


 

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